Flashing Bibel

Erfährt grundlegendes Wissen rund um Thema rooten und flashen von Smartphones
Apps und Programme

Für Android gibt es wahrscheinlich mehr Apps, als für jedes andere Handy-Betriebssystem, und jeden Tag kommen neue dazu!
Es gibt grundsätzlich 3 verschiedene Typen von Apps:

  1. komplett kostenlose
  2. kostenlose Testversionen mit eingeschränkten Funktionen
  3. kostenpflichtige Apps

Die Zentrale Stelle für alle Apps auf unserem Gerät ist der sogenannte „Google Play„-Store.
Dort findet man alle Apps die im Web zur Verfügung stehen, kann Suchen, herunterladen, bewerten, kaufen, usw. sowie auch die installierten Apps verwalten und updaten.

Was man braucht und was nicht, ist Geschmackssache. Beachten sollte man, dass nicht alle Apps auf dem S2/S3 laufen, genau wie auch nicht alle Windows Programme auf jeder PC Hardware laufen.
So gibt es z.B. spezielle Spiele, die nur auf Nvidia Tegra Hardware laufen, usw.

Backup / Datensicherung

Bei jedem Handy stellt sich früher oder später die Frage nach der Sicherung der Daten, spätestens bei der Neuinstallation eines Roms steht man vor diesem Problem.
Es kann grundsätzlich von folgenden Arten des Backups gesprochen werden:

  1. Backup der reinen Daten, d.h. Kontakte, Termine, Email, SMS, Aufgaben
  2. Backup der installierten Programme/Apps inkl. derer Einstellungen/Daten
  3. Vollständiges Backup des gesamten Roms vergleichbar mit einem Image am PC.

1.
Google/online:

Ein Backup der Termine und Kontakte macht man am einfachsten über die Google Server. D.h. das Handy syncronisiert manuell oder automatisch alle Termine und Kontakte mit dem Google Account, so kann man a) jederzeit von jedem beliebigen Rechner aus darauf online zugreifen und b) nach jeder Neuinstallation oder auch aufs 2. Handy innerhalb von Sekunden/Minuten sämtliche Termine und Kontakte wieder herstellen.
Software/Offline:
Verschiedene extern angebotene Software ermöglicht den Sync bzw. die Sicherung auf einem Windowsrechner. Hierzu zählt z.B. MyPhone Explorer usw. i.d.R. wird das Gerät per USB Kabel angeschlossen und die Daten gesichert. Diese Programme können zusätzlich zu 1. auch Emails und SMS Sichern und speichern.

2.
Externe Software
Die Sicherung der Programme und deren Daten geht nur über externe Software von Drittanbietern.
Eines der empfehlenswertesten Programme in diesem Bereich ist Titanium Backup. FÜr nahezu alle Backup Programme ist allerdings ein gerootetes Gerät notwendig!
Mit besagtem Titanium Backup kann man komfortabel Apps, System Apps und Daten sichern, oder auch nach belieben nur Teile davon. Man kann automatische Sicherungen anlegen und in der aktuellen Version seine Sicherungen sogar auf einem externen Account wie z.B. Dropbox ablegen lassen.
Mit diesem Programm kann man nach einer Neuinstallation die verwendeten Programme binnen Minuten wieder vollständig mit allen Einstellungen und Modifikationen rücksichern (was bei Problemen mit den Apps nicht immer ein Vorteil sein muss!)
Hier der Hinweis, das eine komplette Neuinstallation der Apps nach einem z.B. Wipe durchaus empfehlenswerter ist, als das Rückspielen aus einer Sicherung!

3. CWM Recovery
Das Erzeugen eines „vollwertigen“ Images des bestehenden Roms ist aktuell nur mit dem Clockwork Mod möglich.
Hier kann man tatsächlich das gesamte Rom 1:1 sichern, und jederzeit problemlos wieder zurückspielen, ohne das man überhaupt merkt das es jemals „weg“ war.
Hierzu im CWM Menu einfach den Menupunkt Backup/Restore auswählen, oder sofern die CWM App installiert ist bequem aus Android heraus starten und verwalten.
Eine solche Sicherung empfiehlt sich vor der Installation jedes Roms bzw. Updates!

Firmware/Rom Update

Als Besitzer eines Android Handys gibt es prinzipiell 2 Möglichkeiten, wie man sein Gerät auf dem „neusten“ Stand halten kann.

  1. Flashen/aufspielen der originalen vom Netzbetreiber oder Samsung bereitgestellten Firmware Updates
  2. Flashen/Aufspielen eines sogenannten „Custom Roms (CFW)„

Bei Möglichkeit 1 bleibt die Garantie des Herstellers grundsätzlich erhalten, bei Variante 2 erlischt theoretisch die Herstellergarantie.

Über den Sinn/Unsinn des Wechsels der Firmware soll hier nicht diskutiert werden, hier nur kurz die Vorteile/Beweggründe, die viele User dazu bewegen, nicht auf die „originalen“ Firmwareupdates zurückzugreifen:

  • i.d.R. sind Custom Roms wesentlich aktueller als „originale“, gerade bei gebrandeten Geräten der Netzbetreiber
  • i.d.R. enthalten Custom Roms die neusten Bugfixes sowie erweiterte Funktionen
  • Custom Roms sind i.d.R. wesentlich individueller, sowohl optisch als auch von den vorinstallierten Programmen/Features her
  • Custom Roms bringen bekannte Features/Programme von anderen Geräten aufs auf Euers
  • Custom Roms bieten auch Android Versionen/Betriebssysteme, die nicht offiziell von Samsung angeboten werden (z.B. Android 3.0 Honeycomb oder Windows Phone 7)

Weiterhin könnt Ihr natürlich auch die „originalen“ Firmwareupdates von Samsung verwenden. Dies macht ihr mit der Windows Software „Kies„, welche man auf der Samsung Homepage herunterladen kann.
Kies verbindet sich per USB Kabel oder Wlan mit dem S2/S3 (FW Updates aber NUR über USB!) und prüft automatisch auf neue Firmwareversionen, läd diese herunter und installiert sie.

Beachtet bitte, das Kies an Hand der Serien/Imei Nummer des Gerätes verfügbare Firmwareupdates sucht, d.h. dass ihr bei Netzbetreiber-Handys auch nur die Updates seht, die Euer Netzbetreiber schon freigegeben hat, was oftmals erst wesentlich später passiert, als die originalen Firmwares von Samsung für freie Geräte verfügbar sind.

„Freies“ Gerät oder Branding?

Früher oder später, vielleicht sogar schon beim Kauf des Gerätes stolpert ihr vielleicht über Wörter wie „Branding“ oder „Betreiber-Rom“.
Dies ist relativ einfach zu erklären, es gibt grundsätzlich 2 verschiedene Gerätearten die ihr kaufen könnt:

  1. „freie“, nicht „gebrandete“ Geräte
  2. von einem Netzbetreiber individualisierte/angepasste Geräte

Der Unterschied ist folgender:
Ein „freies“ Gerät (meist ein wenig teurer) ist mit der original Samsung Firmware ausgestattet und enthält alle Samsung spezifischen Apps und Programme sowie das Android OS in der Version 2.3.4 (Gingerbread).

Ein „gebrandetes“ Gerät wurde von einem Netzbetreiber mit einer speziellen Version des Android OS modifiziert, es enthält z.B. Netzbetreiberspezifische Einstellungen, Programme, Klingeltöne, Hintergrundbilder oder sogar im schlimmsten Fall einen sogenannten „SIM LOCK“, d.h. eine Sperre die den Betrieb nur mit einer Simkarte des jeweiligen Betreibers ermöglicht und die nur gegen einen zu kaufenden „unlock-code“ entfernt werden kann. (Sim-Lock kommt aber bei Geräten dieser Preisklasse nur selten vor!)

Vor oder Nachteile haben beide Varianten. Der markanteste und am häufigsten zu Problemen führende ist aber, dass nur „freie“ Geräte ALLE von Samsung zur Verfügung gestellten Android-Firmware Updates uneingeschränkt direkt nach der Veröffentlichung über Kies „offiziell“, d.h. OHNE GARANTIEVERLUST einspielen können.
Besitzer von Netzbetreiber Roms kommen i.d.R. erst Tage/Wochen oder gar Monate später in den Genuss von „offiziellen“ Samsung Updates, da die neue Firmware vorher erst wieder vom Netzbetreiber angepasst werden muss.
Die Besitzer dieser Handys bekommen dann in Kies z.B. angezeigt, das kein Update für Ihr Gerät vorliegt.

Man kann ein gebrandetes Gerät jederzeit und ohne Probleme „entbranden“, d.h. durch eine „offene“ Firmware aktualisieren. Hierbei verliert man allerdings lt. Garantiebedingungen die Garantie und muss im Schadenfall schlimmstenfalls die Reparatur selbst zahlen.

Launcher, Homescreen und Co

User die bereits von anderen Androiden kommen kennen das sicherlich schon. Anders wie auf dem Windows PC gibt es bei Android noch eine „aufgesetzte“ Benutzeroberfläche, auch Launcher genannt.
„Launcher“ wohl deshalb, weil aus ihm die Apps und Spiele gestartet werden.

D.h. ein Launcher stellt eigentlich die komplette Oberfläche des Systems dar. Die „Einstellungen“ sind z.B. auch eine Art App, genau wie der Kalender oder das SMS Programm. Die „Homescreens“ und der „App Drawer“ aber gehören zum Launcher.

Es gibt bei Android die verschiedensten kostenlosen und kostenpflichtigen Launcher, sowie die rein Herstellerspezifischen.
Herstellerspezifische Launcher sind z.B.

  • Tuchwiz 4.0 (Samsung GS2)
  • Tuchwiz 3 (Samsung GS1 u.A)
  • HTC Sense (HTC Geräte)

„Custom“ Launcher sind z.B.

  • APEX Launcher
  • NOVEX Launcher
  • ADW Launcher
  • SPBShell 3D
  • Launcher Pro
  • Go Launcher
  • uvm!

Ob man einen anderen Launcher „braucht“, ist reine Geschmackssache.
jeder verfügbare Launcher hat Vor- und Nachteile, das schöne ist, das man einen Launcher problemlos testen und ausprobieren kann, und bei Nichtgefallen einfach wieder zum Alten zurück wechseln, ohne das irgendetwas beschädigt oder gelöscht wird.
D.h. Ihr könnt JEDEN Launcher aus dem Market bei Euch installieren. Nach der Installation drückt ihr einfach einmal auf die HOME Taste (runde Hardware-Taste unten in der Mitte).
Nun erscheint ein Fenster, in dem Ihr aussuchen könnt, mit welchem Launcher „die Aktion ausgeführt“ werden soll.
So lange ihr testet, solltet ihr KEIN Häkchen bei „Standard“ setzen.
Wenn Ihr nun wieder zurück zum „alten“ Launcher wollt, drückt ihr einfach erneut auf die Hometaste.

Jeder Launcher bietet unterschiedlichste Features und Optiken.
Die Hauptunterschiede sind in der Organisation der Homescreens, hier meist speziell beim sogen. „Dock“, d.h. der untersten Zeile in der meist das Telefonsymbol, der Kalender usw. als fester „Button“ angebracht sind.
Meist bieten Custom Launcher einen deutlich größeren Funktionsvielfalt und bessere Individualisierungen, wie die „Stock-“ also original-Launcher.
Im Market gibt es hunderte Themes für die bekannten Launcher, mit denen man die Optik komplett nach eigenem Geschmack verändern kann.
Man kann teilweise eine beliebige Anzahl von Homescreens einstellen, und mit schicken 3D Animationen zwischen diesen Wechseln.

Gleiches gilt für den sogen. „App Drawer“, also das Menu, in dem die ganzen Apps abgelegt werden. Hier kann man zwischen seitlicher- oder hoch/runter Anordnung wählen, 3D Effekte aktivieren oder bestimmte Apps ein- oder ausblenden.

Bei manchen Launchern (z.B. APEX oder NOVA Launcher) kann man auch die Anzahl der Reihen und Spalten auf dem Homescreen verändern, was deutlich mehr Platz schafft (Standart z.B. 4X4, änderbar auf z.B. 5X6 oder was einem eben gefällt). Je nach Einstellung macht hier dann aber auch eine Veränderung der Displayauflösung Sinn, von den Standard 240DPI auf z.B. 220DPI oder 200DPI. Das ist Vergleichbar mit dem Einstellen einer höheren Auflösung auf dem Windows PC, es passt dann einfach mehr auf den Screen.

Root, ja/nein?

Alle von Samsung oder Netzbetreiber ausgelieferten Geräte sind grundsätzlich nicht gerootet.
Das ist auch erst einmal kein Problem, bis man versucht bestimmte Apps zu verwenden, z.B. eines der bekanntesten und besten Backup Programme „Titanium Backup“.
Bestimmte Apps oder Tools brauchen sogenannten „Root-Zugriff“.

Linux User kennen dies schon ewig, PC User ist das meistens neu.
Es handelt sich um eine Eigenschaft des Betriebssystems.
D.h. der User (und alle Programme hat/haben erst einmal keinen Zugriff auf das „Root-Verzeichnis“ des Gerätes.

Stellt es euch am einfachsten so vor, als ob ihr keinerlei Zugriff auf die Festplatte C: Eures Windows Rechners hättet.
Das Stammverzeichniss C: eines Windows Rechners ist quasi sehr ähnlich dem Root-Verzeichniss eines Android Betriebssystems.

Möchte man nun aber doch Zugriff auf dieses Verzeichniss haben, um z.B. alle Apps verwenden zu können, um die Systemdateien zu verändern/anzupassen usw. kann man den Root Zugang „freischalten“. Diesen Vorgang nennt man „rooten“.
Apple User kennen bereits das Wort „Jailbreak“, welches im Prinzip ein wenig mit „rooten“ vergleichbar ist.

Themes unc Co

Ähnlich wie durch die Installation eines anderen Launchers, hat man die Möglichkeit ein Android Phone durch verschiedene fertige Themes optisch komplett zu individualisieren.

Über Geschmack lässt sich hier nicht streiten, und es gibt sicher für jeden Geschmack passende Themes.

Diese fangen bei einfachen Hintergrundbildern an, gehen über System-Sounds bis hin zur kompletten Veränderung von Icons oder ganzen Apps (z.B. andersfarbiger Dialer, Kalender usw).

Die einfachste Möglichkeit um Themes zu installieren und zu verwenden hat man, wenn man CyanogenMod 9 installiert hat. Dort lassen sich Themes als .apk-datei installieren und mit Hilfe der App Theme Chooser mit einem klick ändern. Themes dazu findet ihr hier. Und ein passendes Video dazu hier.

Eine weitere Möglichkeit der Installation von Themes hat man i.d.R. bei der Verwendung eines Custom Launchers, für den es im Market oder direkt im Launcher selbst die Möglichkeit gibt, Themes herunterzuladen und zu aktivieren.

Verbesserung der Akkuleistung

Da das S2 aktuell wohl zu den leistungsstärksten Android Geräten am Markt zählt, ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich diese hohe Leistung in einem mindestens ebenso hohen Stromverbrauch wiederspiegelt.

Je nach Nutzungsart/Intensität kann man es in weniger als 6h schaffen, einen voll geladenen Akku komplett leer zu ziehen.
User die Ihr Gerät weniger intensiv nutzen und viel Standby dabei haben, schaffen es lt. Berichten hier im Forum auf durchschnittlich 1-2 Tage Akkulaufzeit, bevor das Gerät wieder ans Netz muss.

Reden wir mal offen und nicht um den heissen Brei, für jemanden der das Gerät intensiv beruflich nutzt, ist die Akkulaufzeit ein reiner Witz und macht das Handy ohne zusätzliches Zubehör eigentlich nicht nutzbar.
Dies ist allerdings kein Samsung eigenes Problem, sondern betrifft die Smartphone-Flagschiffe aller Hersteller, denn es wird immer versucht, einen möglichst guten Kompromiss zwischen Akkugröße (=Design, Dicke des Gerätes, Haptik usw) und Akkulaufzeit zu finden, was bei den aktuellen ständig überproportional steigenden Hardwareleistungen bei gleichzeitig eher langsamen Akkuentwicklung eher schwierig ist, bedenkt man z.B. das das GS2 schon einen schnelleren Prozessor hat als millionen in weltweiten Haushalten stehende Desktop PC’s haben, die dafür deutlich >150W Strom ziehen!

Daher ist es empfehlenswert, sich ein mobiles Ladegerät oder besser noch 1-2 Ersatzakkus zu zulegen!
Hier gibt es deutliche Unterschiede in Qualität und Preis, wobei das Preis-Leistungs-verhältnis der „4€ Hong-Kong-Akkus“ nach meiner eigenen Erfahrung an sich gar nicht mal so schlecht ist.
Sicherlich halten diese nur ca. 50% so lange wie ein Originalakku, schlagen dafür aber auch nur mit ca 20-20% des Einkaufspreises eines original Samsung Akkus zu Buche.
Am einfachsten probiert Ihr es selbst einmal aus.

Grundsätzlich gibt es aber nur wenig an aktiven Änderungen / Maßnahmen, was wirklich effektiv dazu beiträgt, Akku zu sparen, sieht man von selbstverständlichen Dingen wie z.B. dem Deaktivieren nicht genutzter Funktionen (Wlan usw) einmal ab.
Hierzu zählt sicherlich mit das sogen. „undervolten“ oder reduzieren der maximalen Taktfrequenz.

Wipe: Handy in den Ursprungszustand zurückversetzen

Früher oder später, vielleicht sogar schon beim Kauf des Gerätes stolpert ihr vielleicht über Wörter wie „Branding“ oder „Betreiber-Rom“.
Dies ist relativ einfach zu erklären, es gibt grundsätzlich 2 verschiedene Gerätearten die ihr kaufen könnt:

  1. „freie“, nicht „gebrandete“ Geräte
  2. von einem Netzbetreiber individualisierte/angepasste Geräte

Der Unterschied ist folgender:
Ein „freies“ Gerät (meist ein wenig teurer) ist mit der original Samsung Firmware ausgestattet und enthält alle Samsung spezifischen Apps und Programme sowie das Android OS in der Version 2.3.4 (Gingerbread).

Ein „gebrandetes“ Gerät wurde von einem Netzbetreiber mit einer speziellen Version des Android OS modifiziert, es enthält z.B. Netzbetreiberspezifische Einstellungen, Programme, Klingeltöne, Hintergrundbilder oder sogar im schlimmsten Fall einen sogenannten „SIM LOCK“, d.h. eine Sperre die den Betrieb nur mit einer Simkarte des jeweiligen Betreibers ermöglicht und die nur gegen einen zu kaufenden „unlock-code“ entfernt werden kann. (Sim-Lock kommt aber bei Geräten dieser Preisklasse nur selten vor!)

Vor oder Nachteile haben beide Varianten. Der markanteste und am häufigsten zu Problemen führende ist aber, dass nur „freie“ Geräte ALLE von Samsung zur Verfügung gestellten Android-Firmware Updates uneingeschränkt direkt nach der Veröffentlichung über Kies „offiziell“, d.h. OHNE GARANTIEVERLUST einspielen können.
Besitzer von Netzbetreiber Roms kommen i.d.R. erst Tage/Wochen oder gar Monate später in den Genuss von „offiziellen“ Samsung Updates, da die neue Firmware vorher erst wieder vom Netzbetreiber angepasst werden muss.
Die Besitzer dieser Handys bekommen dann in Kies z.B. angezeigt, das kein Update für Ihr Gerät vorliegt.

Man kann ein gebrandetes Gerät jederzeit und ohne Probleme „entbranden“, d.h. durch eine „offene“ Firmware aktualisieren. Hierbei verliert man allerdings lt. Garantiebedingungen die Garantie und muss im Schadenfall schlimmstenfalls die Reparatur selbst zahlen.

Begriffserklärung

Die wichtigsten Begriffe verständlich erläutert.
1-teilige & 3-teilige Firmware

Wenn ihr eine Firmware heruntergeladen habt, kann diese entweder aus einem oder drei Teilen bestehen. Doch was muss man beachten?

Bei einteiligen Firmwares:

  • es wird kein automatischer Wipe durchgeführt, die Daten bleiben erhalten, daher gut für Updates geeignet
  • von Kies werden nur einteilige Firmwares verteilt
  • es darf kein PIT-File verwendet werden (PIT = Partition Information Table, dieses File enthält Informationen zur Formatierung und Partitionierung des Gerätespeichers)

Bei dreiteiligen Firmwares:

  • die Userdaten sind nach dem Flashen weg, daher gut für Neuinstallationen geeignet
  • dreiteilige Firmwares sind meistens Leaks/Betas/inoffiziell
  • bei Problemen mit den Partitionen (oder wenn man auf Nummer sicher gehen will und alle Daten löschen möchte) kann man mit PIT-File flashen
AOSP Rom

AOSP ist die Abkürzung von Android Open Source Projekt. Diese Custom Roms basieren nicht auf Samsung Firmwares, sondern auf dem Source Code des reinen Android.
Die bekanntesten Vertreter sind der Cyanogen Mod und Miui. Auf diesen Roms laufen keine Samsung eigenen Apps und auch die Google Services, wie Maps etc. müssen nachinstalliert werden, aus rechtlichen Gründen.

APK

Die Abkürzung „APK“ steht für „Android Package“, ein Paketformat für das Android-Betriebssystem für Smartphones und Tablets. Um ein Programm unter Android installieren zu können muss dieses die Erweiterung .apk besitzen.

Eine APK Datei ist im Grunde ein erweitertes Zip Paket & kann auch von Zip Programmen wie 7Zip oder WinRAR ohne weiteres geöffnet oder gar verändert werden.
Sofern das App nicht speziell Signiert ist können auch beispielsweise Bilder ausgetauscht werden, was sich in der Modding-Community hoher Beliebtheit erfreut.
Da beim Compilieren des Apps gewisse Teile des Apps verschlüsselt werden bzw in eine ausführbare Form gebracht werden, kann man manche Inhalte nur nach dekompilieren verändern.

Bootloader

Das Startprogramm eures Handys. Mit den Android Versionen von Gingerbread hat Samsung eine Sperre eingefügt, die ein Reset des CustomBinaryDownload-Counters verhindert. Mit dem alten Bootloader ist dies jedoch kein Problem. Bei neueren ICS Versionen zählt der Counter nicht mehr mit! Bei Googles Nexus 4 sorgt ein geperrter Bootloader dafür dass keine Veränderungen am System vorgenommen werden können. Somit muss dieser vor dem ersten rooten entsperrt werden.

Bootloop

Bei einem Bootloop hängt das Smartphone in einer “Startschleife” im Bootscreen fest. Die Start-Animation wiederholt sich dauerhaft, da notwendige Daten aus dem Android System nicht erfolgreich geladen werden können.
Nach einem falschen Flash-Vorgang, bei dem beispielsweise ein inkompatibler Kernel auf das Android System installiert wurde, folgt meist diese Art von Fehler. Abhilfe verschafft meist erneutes flashen der Rom oder Nandroid restore.

Brick

defektes Gerät, meist durch Eigenverschulden

Custom Rom / CFW

Als Custom ROMs oder Custom Firmwares bezeichnet man modifizierte Android Versionen, die man (sofern man root Rechte besitzt) auf sein Smartphone flashen (laden) kann. Dieser Vorgang bringt etliche Vorteile mit sich, vor allem im Bereich individuelle Einrichtung des Geräts.

CWM – ClockworkMod Recovery

Hierbei handelt es sich um einen weiteren Meilenstein in der Android ROM Entwicklung.
Mit dem Clockwork Mod ist es möglich, speziell dafür vorgesehene und angepasste Roms direkt von SD Karte zu flashen, ohne einen PC dazu zu benötigen.
Weiterhin kann man damit Nandroid Backups eines Roms ziehen, und jederzeit wieder 1:1 rückspielen.
Auch Updates und Fixes am laufenden System sind hiermit verhältnismäßig einfach möglich.

Dalvik Cache

Android besteht, vereinfacht gesagt, aus einem Linux-Kernel, auf dem eine spezielle Java-Version läuft. Letzteres ist die sogenannte Dalvik VM (wobei „VM“ für „Virtual Machine“ steht).Android Apps sind also in Java geschrieben.
Für die Ausführung der App wird der Java Code in einen sogenannten „Byte Code“ übersetzt, der optimal auf die Hardware (und Android-Version) angepasst ist.
Damit dies nicht bei jeder Ausführung der App geschehen muss, passiert diese „Übersetzung“ unmittelbar nach der Installation der App und der Byte-Code wird im sogenannten Dalvik Cache abgelegt. Da dies nach der Installation eines „neuen Systems“ für alle Apps geschehen muss, dauert auch der erste Start nach der Neuinstallation ein wenig länger (dafür geht die Ausführung der Apps nachher entsprechend schneller).
Bei der Installation eines neuen ROMs muss aus genannten Gründen (optimale Anpassung ans System) der Dalvik Cache neu aufgebaut werden.
Dafür gibt es im Recovery-Menü einen extra Menüpunkt.

De-odexed und Odexed

Auszug aus Droidwiki.de:
“Die Vorteile eines ODEXED-Rom’s liegen darin, dass das System beim Starten beschleunigt wird, da nicht die komplette APK verarbeitet werden muss, sondern nur die Hauptbestandteile, die im Standby der App benötigt werden.“

„DEODEXED-Rom’s sind im Gegensatz zu ODEXED-Rom’s einfacher anzupassen. Style-Dateien werden einfach in den passenden Ordner verschoben. Das Desinstallieren von Systemapps geht einfach über das Löschen der APK-Datei.“

Download-Modus

Damit der PC einen neuen Kernel oder eine andere FW auf eurem Handy installieren kann, müsst ihr es in den Download-Modus bringen. Dazu schaltet ihr das Handy zunächst aus. Drückt dann als erstes die VolumeDown-Taste, danach den Homebutton und startet das Handy mit dem Powerbutton. Ihr müsst dabei alle 3 Tasten gleichzeitig gedrückt halten bis ihr im Download-Modus seid. Danach nochmal mit VOL-UP bestätigen.

So erreicht ihr den Downloadmodus 
So erreicht ihr den Downloadmode
EFS-Ordner

siehe ProduktCode

Entwickleroptionen

Die Entwickleroptionen beinhalten einige Einstellungen die speziell für Entwickler angelegt wurden. Neben Fehlerberichten Prozessstatistiken findet sich unter anderem auch die USB-Debuggin Option (weiter unten erkärt).

Da die Entwickleroptionen standartmäßig deaktiviert sind, müssen sie vorher freigeschalten werden. Dies macht Ihr wiefolgt:

  1. Navigiert mit eurem Smartphone in die Einstellungen > Über das Telefon
  2. klickt ca. 7 mal auf den Eintrag „Build-Nummer“ > ein Countdown zählt mit jedem Klick runter
  3. Anschließend findet ihr die Entwickleroptionen in den Einstellungen
    Android: So schaltet ihr bei eurem Gerät die Entwickleroptionen frei. 
    Android: So schaltet ihr bei eurem Gerät die Entwickleroptionen frei.
Firmware (FW)

Kurz erklärt ist die Firmware das Betriebssystem des Smartphones. Doch im Gegensatz zu einem normalen Computer-Betriebssystem, das auf sehr vielen PC-Komponenten seinen Dienst verrichtet, ist der Grundgedanke einer Firmware, fest mit einem Gerät verbunden zu sein. Der eingeschränkten Wahlfreiheit steht der Vorteil gegenüber, dass eine Firmware immer an ein vorhandenes System angepasst wurde und so im normalen Fall alle zur Verfügung stehenden Hardware-Ressourcen optimal nutzt. Die Firmware liegt bei Smartphones in einem Flash-Speicher namens ROM.

flashen

„Flashen“ bezeichnet das Überschreiben eines Flashspeichers. In Handy wird in der Regel damit das Aufspielen einer (meist in .zip Format) CFW, Themes, oder ein Programm auf ein Endgerät bezeichnet.

Kernel

Ein Kernel (dt. Betriebssystemkern) ist der „Grundbaustein“ eines Betriebssystems. Er regelt die Prozess- und Datenverwaltung. In einem Betriebssystem bildet er die unterste Schicht (Layer) der Software. D.h., er ist der Hardware am nächsten und hat somit direkten Zugriff auf sie. Man kann den Kernel auch als Vermittler zwischen den Anwendungsprogrammen und der Hardware bezeichnen.
Der Kernel kontrolliert u.A. den Zugriff auf die CPU und den Speicher. D.h., er entscheidet welche Applikation wieviel Speicher bekommt und was zuerst ausgeführt werden soll.
Im Kernel sind auch die meisten Treiber abgelegt, welche die einzelnen Hardware Komponenten benötigen. Zb. die Treiber von der Kamera, oder die W-LAN Treiber.

Kies

Synconisations-Software von Samsung. Vergleichbar mit iTunes bei Apple.

Nandroid

Nandroid Backups sind Sicherungen vom ganzen System. Betriebssystem, Kontakte, Bilder, SMS, Einstellungen, Apps und sogar deren Anordnung auf dem Screen werden hier gesichert und sind jederzeit wieder aufspielbar. Quesi ein 1:1 System Abbild. (die Externe SDCard ist dabei ausgeschlossen). Die Sicherung liegt im verzeichniss /sdcard/Clockworkmod/backup auf der Internen ja. Diese darf auch nicht auf die Externe verschoben werden da du über CWM dann keinen zugriff mehr darauf hättest da CWM nur auf die Interne zugreift.

Odin

Mit Odin lassen sich neue Kernels und Firmwares aufspielen. Odin ist eine original Samsung Software. Mitarbeiter der Firma verwenden dieses Programm selbst, um ihre eigenen Firmware auf das Handy aufzuspielen und zu testen.

ProductCode (EFS-Ordner)

Zur Identifikation gibt es beim SGS verschiedene Merkmale.. Zum einen die IMEI, diese ist sozusagen die Fahrgestellnummer eines Handys und damit einzigartig ist. Beim SGS ist im Bezug auf Updates und Garantie zusätzlich der ProductCode sehr bedeutend. Der ProductCode sagt der Software KIES was für ein Gerät man hat, und dementsprechend zeigt Kies einem ein neues Update an oder eben auch nicht!
Sowohl der ProductCode als auch die IMEI werden in verschiedenen Dateien im /efs/ Ordner im /root/-Verzeichnis eures SGS gespeichert.
Bei einem Flash können diese Dateien überschrieben / verändert werden.
Aus diesem Grund ist eine Sicherung dieses Ordners extrem wichtig um euer SGS nach einem misglückten Flash wieder zurück in den Originalzustand zu versetzen.

Radio

Die Radio (oder auch Baseband) Version am Android Gerät ist zuständig für den Empfang (also GSM, GPRS, EDGE, 3G und WLAN) zuständig. Oft bringen neue Versionen des Radios längere Akkuleistung. Das Radio updated man durch flashen eines zip File. Aber Achtung: Wenn man die selber Radio Version zweimal flashed hat man ein gebricktes Handy. Welche Radio-Version man aktuell hat, erfährt man im SPL.

Recovery-Modus

Im Recovery-Modus könnt ihr ein CWM-Backup erstellen und vieles mehr. Ihr erreicht den Recovery-Mode indem ihr die VolumeUp-Taste drückt, dann den Homebutton und anschliessend das Handy mit dem Powerbutton anschaltet. Ihr müsst dabei alle 3 Tasten gleichzeitig gedrückt halten bis ihr im Recovery-Modus seid. Ihr steuert mit Vol-Up/Down, bestätigt mit Powerbutton und geht einen Schritt zurück mit dem Powerbutton.

So erreicht Ihr den Recoverymodus 
So erreicht Ihr den Recoverymode
Samsung KNOX

Samsung Knox (Eigenschreibweise: Samsung KNOX) ist eine Sammlung Buniness-orientierter Sicherheitsfunktionen für Android-Geräte von Samsung. Das System, welches auf SE Android (SecurityEnhanced Linux in Android) basiert, ist speziell auf die Bedürfnisse von Unternehmen in Hinsicht auf die Sicherheit der Endgeräte ausgerichtet. Knox soll die Geräte von Samsung damit konkurrenzfähiger zu BlackBerry-Geräte machen.
Aufgrund der hohen Sicherheitsansprüche sollen bspw. beim Samsung Galaxy Note 3 ein sogenannter eFUSE Chip verbaut sein, welcher sich bei Veränderung der Software selbst unbrauchbar macht. Des Weiteren soll ein, durch ein Softwareupdate mit Knox ausgerüstetem, Gerät ein eindeutiges Flag nach der Veränderung der Software gesetzt werden. Dadurch soll es für Unternehmen möglich sein zu erkennen, ob die Sicherheit kompromittiert wurde. Kritik gibt es an dieser Methode allerdings in der Richtung, dass diese Tatsache dazu genutzt werden könne, Garantieansprüche abzulehnen.

Stock-ROM

Ein „Stock-ROM“ ist die Android Version des Endgerätes das von Haus aus mit ausgeliefert wird.
Es gibt auch customROMS die unmittelbar auf Stock-ROM basieren.
Als Stock ROMS werden auch von Herstellern „gemoddete“ Android Versionen. Z.B. die UI´s Sense (HTC), MotoBlur (Motorola) oder auch TouchWiz (Samsung) um hier nur einige Vertreter zu nennen.

root

Root ist eigentlich nur ein Begriff für die Rechte die der Benutzer im aktuellen System hat. Root ist hierbei das höchste Recht, der Benutzer darf also alles machen was er möchte, im Zweifelsfall auch das System zerstören. Es bietet aber auch einige Vorteile, diese wären z.b. Volle Kontrolle über das System, Backup des kompletten Systems, System Dateien verändern, Apps die höhere Rechte benutzen ausführen, Cache der Apps löschen und noch vieles mehr.

Superuser / SuperSU

Die App Superuser ist nach dem Rooten standardmäßig auf deinem Gerät enthalten. Diese App verteilt die Root-Rechte an die jeweiligen Apps die diese benötigen. Immer wenn eine App nach Root-Rechten verlangt, muss es so zu sagen erst Superuser fragen ob die App das darf. Es ploppt dann ein Fenster auf, in dem du die Root-Rechte, an die App die diese verlangt vergeben kannst.

TWRP - Team Win Recovery Project

Team Win Recovery Project, kurz TWRP, ist ein vollständig Touch gesteuertes Custom-Recovery, welches sich besonders durch einfache Handhabung und Anpassbarkeit auszeichnet.
Es basiert auf den Sourcen des AOSP-Recoveries und hat neben dessen Standardfunktionen noch eine Menge eigener Features integriert.

TWRP Menu TWRP - Backups

Installation
  • Bei Nexus geräten kann Fastboot benutzt werden mit folgendem Befehl:
    fastboot flash recovery openrecovery-twrp-x.x.x.x-hammerhead.img
  • Mit der App TWRP Manager: TWRP Manager (ROOT) – Android-Apps auf Google Play
  • Falls ihr TWRP bereits installiert habt, kann man nun auch die .img Dateien direkt in TWRP flashen. Also einfach das neues recovery Image über TWRP selbst installieren.

Download TWRP

USB Debugging

USB-Debugging lässt sich über die Entwickleroptionen (siehe oben) einschalten. Es ermöglicht Entwicklern ihre Apps auf dem Gerät zu testen während es am Computer angeschlossen ist.
Außerdem zeigt der Windows-Explorer das Gerät als Massenspeicher an, man kann somit auf den Speicher zugreifen ähnlich wie bei einem USB-Stick.

Beachte: Die Entwickleroptionen sind nicht standartmäßig aktiviert. Wie das geht erfährt ihr unter dem eigens angelegten Punkt.

wipe

1.Zurücksetzen auf Werkszustand
2.Wipe durch Neuinstallation des Roms
3.Wipe durch CWM Recovery
4.Wiederherstellung des tatsächlichen „Originalzustands“ beim Kauf

1.
Um ein installiertes Rom von allen Benutzerdaten zu befreien, kann man im Menu Einstellungen/Datenschutz mit dem Menupunkt “ auf Werkszustand zurücksetzen“ klicken.
Damit werden sämtliche Benutzerdaten, Konten usw. vom Handy gelöscht.

Dies löscht NICHT die SD Karte oder darauf befindliche Daten/Programme.
Diese müssen falls gewünscht manuell gelöscht werden (z.B. mit einem Fileexplorer oder dem Windows Rechner).

Diese Methode funktioniert bei ALLEN Roms, also sowohl den standard Samsung original Firmware’s als auch allen Custom Roms.
2.
Je nach verwendetem Rom/Firmware kann man auch sämtliche Handydaten löschen, in dem man das Rom/Firmware komplett neu aufspielt. I.d.R. sind die Roms/Firmware’s aber OHNE Wipe, so dass ein Neuaufspielen keine Daten löscht.
Hier solltet Ihr euch vorher informieren, ob das verwendete Rom einen Wipe macht bei der Installation oder nicht.
3.
Die wohl am häufigsten verwendete Methode eines „Full Wipe“ geschieht aus dem CWM (Clockwork Recovery Mod) Bootloader.
Natürlich ist dieser nur vorhanden, wenn auch entsprechend mit z.B. einem Custom Rom installiert.
Im Bootloader gibt es den Menupunkt WIPE / Factory Reset, in dem man weiter verschiedene Bereiche zum Löschen auswählen kann. Es ist hier auch möglich z.B. bei Problemen mit dem Handy erst einmal die Cache Partition zu löschen, um zu sehen ob es dann besser wird.
Aber auch ein wirklich kompletter Wipe inkl. Formatierung der SD Karte ist hier komfortabel möglich.
Entscheidet man sich zur Installation eines neuen Custom Roms und möchte vorher einen WIPE machen, sollte man IMMER zuerst den Wipe durchführen, und danach das neue Rom installieren, da manche Custom Roms nach einem Wipe ohne nachfolgendes Neuflashen in einen sogenannten Bootloop gehen, also sich nicht starten lassen.
Daher immer zuerst Wipe, dann Flashen eines neuen Roms.
4.
Wenn man aus verschiedensten Gründen, z.B. vor dem Verkauf des Gerätes oder einer Garantiereparatur usw. sein Gerät auf den tatsächlichen „Originalzustand“ bringen möchte, um z.B. ein Custom Rom oder eine nicht „offizielle“ Firmware wieder restlos zu entfernen, muss man nichts weiter tun als eine „offizielle“ Samsung Firmware zu flashen.
Dies geschieht i.d.R. mit dem Programm Odin und der entsprechenden Firmware.

zipaligned

Das bedeutet das die einzelnen Apps so optimiert bzw. komprimiert sind das sie schneller starten.

“Auto-zipalign data/app on boot“ bedeutet das die Apps, die du runterlädst werden bei “automatic zipaligned“ auch direkt optimiert bzw. auch komprimiert. Dieser Vorgang findet nur bei einem Neustart/Reboot der ROM statt.

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